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Gerhards Marionettentheater e.V. Schwäbisch Hall | Inszenierung | Neues vom Räuber Hotzenplotz (Buch 2) von Otfried Preußler  |
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Der Räuber Hotzenplotz kehrt zurück!

 


Neues vom Räuber Hotzenplotz
Neues vom Räuber Hotzenplotz
(Buch 2)

von Otfried Preußler

Seit einigen Tagen sitzt der Räuber Hotzenplotz eingesperrt im Spritzenhaus.
Kasperl und Seppel waren dem Wachtmeister Dimpfelmoser behilflich gewesen,
ihn nach dem Raub von Großmutters Kaffeemühle dingfest zu machen.

Dafür hatten sie vom Bürgermeister eine Belohnung von
555 Mark und 55 Pfennig bekommen. Und der Wachtmeister Dimpfelmoser war
zum Oberwachtmeister befördert worden.
Durch eine List gelingt es dem Räuber Hotzenplotz aus dem Spritzenhaus zu
entfliehen, den Oberwachtmeister Dimpfelmoser im Spritzenhaus ein zu sperren
und in dessen Uniform zu fliehen.
Er überfällt auf seiner Flucht die Großmutter, die gerade Sauerkraut und
Bratwürste für Kasperl und Seppel zum Mittagessen kocht. In seiner Gier
isst er alles auf, dann macht er sich davon.
Als Kasperl und Seppel nach Hause zur Großmutter kommen erfahren sie,
dass Hotzenplotz ausgebrochen ist und der Oberwachtmeister Dimpfelmoser
im Spritzenhaus eingeschlossen ist.
Sie befreien ihn. In einem Gurkenfass wird der Oberwachtmeister, der keine
Uniform mehr an hat, zum Haus der Großmutter gebracht, um dort zu warten,
bis er seine Ersatzuniform aus der Reinigung bekommt.

Kasperl und Seppel wollen dem Hotzenplotz nun eine Falle stellen. Mit Hilfe
einer Nachricht in einer Flaschenpost wollen sie den Räuber wieder ins
Spritzenhaus locken, indem sie in der Nachricht behaupten, im Spritzenhaus
sei ein Schatz vergraben.
Kasperl und Seppel machen sich auf und lassen sich vom Hotzenplotz die
Flaschenpost rauben. Der fällt auf die Nachricht herein, er will gleich in der
Nacht im Spritzenhaus den verborgenen Schatz holen.
Kasperl und Seppel verstecken sich im Spritzenhaus. Sie wollen, sobald der
Räuber ins Spritzenhaus kommt, ihn überfallen und fesseln.
Sie hören wie jemand ins Spritzenhaus kommt und überwältigen ihn. Dies hört
der Räuber Hotzenplotz und schließt von außen das Spritzenhaus zu.
Jetzt bemerken Kasperl und Seppel ihren Fehler. Sie haben den Oberwachtmeister
Dimpfelmoser für den Räuber gehalten. Sie wussten nicht, dass dieser inzwischen
seine Ersatzuniform aus der Reinigung bekommen hatte.
Der Räuber droht nun, sich zu rächen, da man ihn hereinlegen wollte.
Er entführt die Großmutter in seine Räuberhöhle.
Die drei Eingeschlossenen können sich nur mit Hilfe des Feuerwehrautos
aus dem Spritzenhaus befreien.
Sogleich machen Sie sich auf zum Haus der Großmutter, um die Großmutter zu retten.

Der Hotzenplotz war aber schon da und hat die Großmutter überlistet und entführt
und fordert für Ihre Freilassung ein Lösegeld von 555 Mark und 55 Pfennig.

Kasperl und Seppel wollen gleich das Lösegeld übergeben und der
Oberwachtmeister Dimpfelmoser macht sich auf, um die staatlich geprüfte
Hellseherin Frau Schlotterbeck zu bitten, die Geldübergabe zu überwachen
und Hotzenplotz und die Großmutter ausfindig zu machen.

Er erfährt, dass der Räuber Kasperl und Seppel gefangen hat und die beiden
verschleppt. Vor Zorn schlägt der Oberwachtmeister auf den Tisch und
Frau Schlotterbeck wird jäh aus ihrer Trance gerissen. Ihre Kräfte sind zu Ende.
Sie kann dem Oberwachtmeister nicht mehr sagen, wohin der Räuber Kasperl
und Seppel verschleppt hat. Nun kann nur noch Frau Schlotterbecks
Hund Wasti als Spürhund helfen.
Der Oberwachtmeister wundert sich, dass Frau Schlotterbecks Hund Wasti
durch einen missglückten Hexenspruch in ein Krokodil verwandelt wurde,
dennoch ist er ein guter Spürhund.
Der Oberwachtmeister macht sich mit Wasti sofort auf, Hotzenplotz Fährte
aufzunehmen.
Dies führt ihn schließlich zu der alten Räuberhöhle. Hotzenplotz hatte sich
damals einen geheimen Zugang zu seiner Höhle angelegt.
Hierhin hatte er nun die Großmutter, Kasperl und Seppel verschleppt.
Da er unterwegs mit Kasperl und Seppel als Gefangene Pilze gesammelt
hatte soll die Großmutter nun eine Pilzsuppe kochen.

Dies nutzt nun Kasperl für eine List. Dem Räuber wird vorgegaukelt,
dass in der Pilzsuppe giftige Knallpilze sind, die einen platzen lassen
wenn man sie isst. Abhilfe ist nur, wenn man sich fest verschnüren lässt.
der Räuber fällt auf die Geschichte herein und will ganz fest verschnürt werden.
Schließlich merkt er, dass man ihm nur etwas vorgespielt hat.
Er ist wütend, aber er frohlockt, denn die Schlüssel, die die Freiheit bedeuten,
sind in seiner Hosentasche an die man aber nur herankommt,
wenn man ihn wieder losbindet.
Inzwischen hat aber Wasti den Weg zur Räuberhöhle gefunden und der
Oberwachtmeister kann zum Schluss doch noch seiner Arbeit nachkommen,
die Großmutter, Kasperl und Seppel befreien und den Räuber wieder dingfest machen.



Dauer: ca. 60 Min.
Nach jeder Vorstellung wird eingeladen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Hierfür sind ca. 15 - 30 Minuten zusätzlich einzuplanen.



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